|
Die Akademische Fliegergruppe Freiburg i. Br. e.V. („Akaflieg Freiburg“) ist geprägt durch die bunte Mischung von Mitgliederinnen und Mitgliedern, die sich aus allen Altersklassen und Berufen zusammensetzt. Die Leidenschaften aller Pilotinnen und Piloten reichen von der gesamten Palette des Segelflugs bis hin zum Motorflug.
Ein wichtiges Ziel ist uns, jungen Menschen, die wenig Geld, aber Zeit und Interesse haben, das Segelfliegen als einzigartigen Sport zu ermöglichen.
In der Akaflieg sind jedoch alle willkommen, die sich den Traum vom Fliegen erfüllen möchten. Auch wenn Sie vielleicht im Moment glauben, dieses Ziel nicht erreichen zu können und nur Hindernisse sehen, informieren Sie sich unverbindlich.
Das "Akademische" im Namen unseres Vereins hat heute seine streng verbindliche Funktion verloren. Wir sind seit langem schon auch für Schüler und Angehörige aller Berufsgruppen offen. Auch der Anspruch der "Wissenschaftlichkeit" wurde über die Jahre deutlich eingeschränkt, da der Verein nicht über die "hochschultechnischen" Möglichkeiten verfügt, wie dies bei anderen Akafliegs (s. idaflieg) der Fall ist.
Kurzum, wir sind ein ganz normaler Segelflugverein und bieten eine charmante Gemeinschaft, die dann vielleicht doch etwas Besonderes ist.
Derzeit hat die Akaflieg etwa 90 aktive und eine etwas geringere Anzahl fördernder Mitglieder. Viele der Aktiven sind Mitglieder geblieben, obwohl sie Freiburg nach ihrer Ausbildung verlassen haben.
Etwas Vereinsgeschichte...
 Die 'Ludwigshafen'
Die historischen Wurzeln der Akaflieg reichen zurück bis in die 20er Jahre. Das genaue Erstgründungsjahr als studentisch-akademische Gemeinschaft an der Universität Freiburg ist leider nicht mehr bekannt.
Im Jahre 1931 trat die Akaflieg als Mitausrichter der 2. Delufrei (Deutsche Luftfahrtwerbung Freiburg) in Erscheinung, wobei zwei im Stadtarchiv erhaltene Exemplare des Programmhefts darüber noch Zeugnis geben können.
1933 wurde die Akademische Fliegergruppe zwangsweise aufgelöst und das Inventar der Ortsgruppe Freiburg des DLV (Deutscher Luftsport Verband) zugeführt, der seinerseits 1937 in das NSFK (Nationalsozialistisches Fliegerkorps) eingegliedert wurde – das Segelfliegen wurde fortan u.a. zur vormitlitärischen Ausbildung missbraucht. Die Auflösung der Akaflieg hatte zur Folge, dass am damaligen Institut für Leibesübungen, Abt. Luftfahrt, zeitweilig keine Möglichkeit mehr bestand Segelflug zu lehren und zu betreiben.
 Ein Gummiseil-Start – Die Haltemannschaft
Als in Deutschland 1951 das Fliegen für Deutsche wieder gestattet wurde, entstand die Akademische Fliegergruppe als Vereinigung von luftsportbegeisterten Studierenden und Dozenten an der Universität Freiburg erneut und betrieb bzw. belebte das Segelfliegen an der Universität wiederum zusammen mit dem Institut für Leibesübungen.
Diese enge Verbindung wurde jedoch auf Betreiben des Kultusministeriums um 1964 weitgehend gelöst und Anfang der 80er Jahre auf Wunsch der Universität Freiburg mit der Änderung des Vereinsnamens (bis dahin: Akademische Fliegergruppe an der Universität Freiburg i. Br. e.V.) auch nach außen hin erkennbar.
 Unsere Vereinshalle
Im Sommer 1984 begann die Akaflieg den Bau einer neuen Halle mit Werkstatt und Clubheim. Der überwiegende Teil der Arbeiten wurde in Eigenleistung erbracht.
|